Es geht los: Paprika- und Chili-Anzucht im Januar
Auch wenn draußen noch Winter herrscht, beginnt für mich die Gartensaison schon jetzt! Im Januar starte ich traditionell mit der Anzucht meiner Paprika und Chilis. Warum so früh? Diese Pflanzen brauchen eine lange Wachstumsphase, um bis zum Sommer kräftige Früchte zu tragen.
Dieses Jahr habe ich mich für folgende Sorten entschieden:
Paprika:
- Pantos: Eine besonders ertragreiche Sorte mit leuchtend roten, großen Früchten, die durch ihren mild-süßen Geschmack bestechen.
- Yolo Wonder: Ein Klassiker unter den Paprika mit knackigen, blockförmigen Früchten – perfekt für Salate und zum Füllen.
- California Wonder: Diese Sorte ist ideal für Einsteiger und bringt große, schmackhafte Früchte hervor.
Chili:
- Early Jalapeño: Eine frühreifende Sorte, die nicht nur pikant ist, sondern auch herrlich aromatisch – perfekt für Salsas oder zum Einlegen.
Der Start in die Anzucht
Um den Pflanzen optimale Bedingungen zu bieten, verwende ich Anzuchterde und säe die Samen in kleine 11×11 cm Töpfe oder Anzuchtschalen. Diese stelle ich an einen warmen, hellen Ort – ideal ist eine Fensterbank über der Heizung bei mir ist es zuerst die Fußbodenheizung und danach ein Sideboard mit einer einfachen Pflanzenlampe.
Wichtig ist, die Erde leicht feucht zu halten, ohne sie zu überwässern. Eine Abdeckung aus Klarsichtfolie oder ein Mini-Gewächshaus helfen, die Feuchtigkeit konstant zu halten und die Keimung zu fördern. zusätzlich kommen bei mir auch immer noch Gelbsticker gegen Trauermücken in die Anzuchtschalen die seht ihr dann im späteren verlauf.
Warum so früh im Januar?
Paprika und Chilis wachsen langsam, und die Keimung kann je nach Sorte 10–20 Tage dauern. Ein früher Start gibt den Pflanzen genug Zeit, bis zur Auspflanzung kräftige Jungpflanzen zu werden. Sobald der Frühling naht, kommen sie ins Gewächshaus oder auf den geschützten Balkon.
Meine Tipps für eine erfolgreiche Anzucht
- Geduld haben: Nicht alle Samen keimen gleichzeitig. Gib ihnen Zeit!
- Licht ist das A und O: Falls die Tage noch zu dunkel sind, hilft eine Pflanzenlampe.
- Umtopfen nicht vergessen: Wenn die kleinen Pflanzen zwei echte Blätter haben, setze ich sie in größere Töpfe mit nährstoffreicher Erde um oder wie in diesem Jahr säe ich sie gleich in nährstoffreicher Erde aus.
Ich freue mich schon jetzt auf die würzige Ernte und darauf, wie sich die kleinen Pflänzchen entwickeln werden. Bleibt dran, denn ich werde euch hier im Blog auf dem Laufenden halten!
Übrigens mein ganzes Equipment was ich für die Anzucht verwende hab ich euch verlinkt, mit jedem Kauf über die Links erhalte ich eine kleine Provision, was mir hilft diesen Blog zu finanzieren.
Herzliche Grüße,
Robert
